Wissen & Forschung

Der demografische Wandel in der Wissenschaft

Der demografischer Wandel stellt die Gesellschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten vor einen große Herausforderung:

In Zukunft werden immer mehr Beschäftigte noch erwerbstätig sein, wenn sie 60 Jahre oder älter sind. Betriebe und Branchen müssen dann verstärkt um Schulabgänger und Berufseinsteiger werben. Und Erwerbstätige Eltern und pflegende Kinder wollen dort arbeiten, wo sie Familie und Beruf in Einklang bringen können. Hintergrund für diese Entwicklungen ist die schrumpfende Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, die bis 2030 um sechs Millionen Personen kleiner und zugleich älter wird. Darüber hinaus werden erwerbstätige Frauen und Männer in Zukunft häufiger die häusliche Pflege von Angehörigen und ihren Job unter einen Hut bringen müssen.
Wenn Belegschaften älter und weiblicher werden und Beschäftigte auch noch mit 60 gesund und gerne arbeiten sollen, dann muss Arbeit gesundheits- und lernförderlich sowie familienfreundlich gestaltet werden. Viele Dienstleistungsbranchen stehen hier vor einer besonderen Herausforderung – denn nicht nur Belegschaften werden älter, sondern auch Kund/innen oder Patient/innen. Es liegt auf der Hand, dass es vielfältige Wege gibt und geben muss. Darunter:

    • Aufbau von Fertigkeiten und Kompetenzen bei den Beschäftigten, um langfristig im beruflichen Lebensverlauf den sich verändernden Anforderungen gewachsen zu sein;
    • Ausbau von alterns- und altersgerechter, gesundheitsförderlicher Arbeit;
    • systematische Berücksichtigung der demografischen Veränderungen hinsichtlich der Belegschaftsstruktur und der Produkt- und Dienstleistungsqualität bei allen strategischen Unternehmensentscheidungen;
    • Förderung der Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Verpflichtungen.

 

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